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MPU wegen Straftaten


Bei einer angeordneten MPU wegen Straftaten geht es grundsätzlich um Ihre Einstellung zu genormten Regeln, als auch gegebenenfalls um Ihr Aggressionspotential und um Ihre Selbstkontrolle.

Vielleicht haben Ihre Straftaten nicht einmal etwas unmittelbar mit dem Straßenverkehr zu tun. Grundsätzlich gilt jedoch, wenn ein Fahrzeug zu kriminellen Zwecken genutzt wurde, so stellt dies mitunter den Missbrauch einer Fahrerlaubnis dar und wird entsprechend gewertet. Ein Zusammenhang zwischen Straftaten und dem Verhalten im Straßenverkehr, wird relativ leicht von der Fahrerlaubnisbehörde dargestellt.

Eine Argumentation ist:

Wer Straftaten begeht, hat oftmals ein hohes Aggressionspotential und neigt zur Durchsetzung der eigenen Interessen gegen Regeln zu verstoßen, als sich auch gegen Bedürfnisse anderer Menschen zu verhalten. Aus psychologischer Sicht heißt dies unter anderem: Wer Körperverletzungsdelikte begeht, hat sich selbst nicht ausreichend unter Kontrolle. In diesem Zusammenhang erscheint eine beherrschte Fahrweise auf Dauer und in bestimmten Situationen unwahrscheinlich.


Wer eine Freiheitsberaubung ausgeübt hat

offenbart neben der hohen Aggression auch seine egozentrischen Verhaltensweisen, welche keine gute Voraussetzung für eine rücksichtsvolle Verhaltensweise als Teilnehmer im Straßenverkehr darstellen. In diesem Zusammenhang geht die Führerscheinstelle von einer verringerten Hemmschwelle aus, auch wenn bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Verkehrsverstöße aktenkundig sind.

Wenn Sie also wegen Straftaten zur MPU müssen, haben Sie es besonders schwer, dies umso mehr wenn Sie keine fachliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Grundsätzlich geht aber ein Gutachter von einer in Anspruchsnahme einer fachlich psychologischen Hilfe aus. Aus der Gutachter-sicht kann nur so eine ausreichende Auseinandersetzung und somit eine zufriedenstellende Thematik-Aufarbeitung stattgefunden haben. In jedem Fall ist eine MPU wegen Straftaten wie oben aufgeführt ohne Hilfe verdammt schwer!

Viele Anbieter behaupten
 
eine gute Vorbereitung braucht sechs bis zwölf Monate. Durch unser Team und auch unsere gut geschulten Psychologen und ehemaligen Gutachter reduzieren Sie bei guten Voraussetzungen mit Inanspruchnahme professioneller Hilfe diesen Zeitraum auf ein Minimum. Kompetent ist dies nur durch psychologische Profis zu bewirken.